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Immer mit der Ruhe...

Draußen im Weinberg wächst unser Wein, er wird nicht im Keller gemacht.
Das ist ehernes Gesetz im Hause Dengler-Seyler. Sobald daher die Trauben gekeltert sind, passiert so gut wie – nichts! Doch was nach Ausruhen klingt, ist eine gar nicht so leichte Entscheidung: gegen den Zeitgeist und für ein Naturprodukt, das zu seiner optimalen Entfaltung vor allem Zeit und Ruhe benötigt.

Je weniger wir in den Prozess der Gärung eingreifen, desto unverfälschter bleiben der spezielle Lagencharakter einer jeden Rebsorte, ihre Mineralik und ihr markanter Geschmack erhalten. „Trendy“ sind unsere Weine damit nicht –  und wollen es auch nicht sein. Stattdessen schmeckt man in ihnen noch die Sorte, den Boden, die Lage. Jedes Mehr, jeder weitere Zusatz wäre ein Weniger an eigener Kraft und eigenem Ausdruckvermögen.

 

 

Damit am Ende von den kostbaren Aromen nichts verloren geht, füllen wir alle Weine, ob Rot oder Weiß, eigenhändig ab. Auch dies ist ein wichtiger  Mosaikstein auf dem Weg zu eigenständigen und ausgeglichenen Weinen. Ob sich das rechnet, dürfen Sie uns nicht fragen. Wohl aber, ob man diese Liebe zum Wein schmecken kann!

Doch auch die Rotweine kommen bei uns nicht zu kurz. Dank einer langen Reifezeit von bis zu 18 Monaten in speziellen Holzfässern oder Barriques können sie ihr reiches Bukett in aller Ruhe entfalten. Und so darf dann bei unseren Roten auch der Keller einmal mehr sein als „nur“ Weinlager.

 

 

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